Skip to content

Persien Geschichte

Persien Geschichte published on

Persien – Schauplatz einer eindrucksvollen Geschichte

Persiens Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Das antike Perserreich erstreckte sich von Thrakien bis in den Nordwesten von Indien und Ägypten. Das Zentrum des Perserreiches lag im heutigen Iran. Das antike Perserreich existierte von ca. 550 bis 330 v.Chr. und wurde auch als Achämenidenreich bezeichnet. Die Herrschaft der Achämeniden endete, als Alexander der Große die Schlacht von Gaugamela gewann.

Das antike Perserreich wurde in das Großreich von Alexander integriert und von Seleukos I. Nikator regiert. Dieser war ein Untergebener Alexanders und läutete die sog. Seleukiden-Herrschaft ein, welche einen Bestand von ca. 80 Jahren hatte. Die nachfolgenden Herrscher – die sog. Arsakiden – errichteten das Partherreich, welche die hellenistische Kultur in sich aufnahmen.

Ab ca. 224 bis ca. 650 n.Chr. regierte das Neupersische Reich der Sassaniden. Das Sassanidenreich war ein großer Rivale Roms, wodurch es zu den römisch-persischen Kriegen kam.

Jedoch reicht Persiens Geschichte noch viel weiter in die Vergangenheit zurück. Im Neolithikum (Jungsteinzeit) finden sich erste Spuren von Siedlern. In dieser Zeit – ca. 4000 Jahre v.Chr. – gab es bereits erste Wanderungen der Indogermanen. Zu Beginn des 3. Jahrtausends v.Chr. entwickelten sich erste Städte, deren Bewohner sich auf Ackerbau spezialisiert hatten.

Die Neuzeit (ab 1453 n.Chr. bis heute) läutete im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Ära ein. Zu diesem Zeitpunkt begann die Geschichte des Irans. Nach vielen Jahren unter türkischer als auch mongolischer Herrschaft war nach fast 1000 Jahren wieder ein iranischer Herrscher auf dem Thron. 1750 war das Jahr der Gründung einer neuen, wenn auch kurzlebigen Dynastie, welche als die Herrschaft des Zand Prinzen bekannt wurde. Ab 1794 regierte die Dynastie der Kadscharen.

Waren früher Georgien, Armenien und Aserbaidschan Teile des Persischen Reiches, wurden diese im Krieg gegen Russland zu Beginn des 19. Jahrhunderts in verlustreichen Schlachten verloren. Das ehemalige Großreich Persien wurde durch zahlreiche Kriege, welche bis in das 20. Jahrhundert reichten, immer kleiner. Seit 1935 wurde offiziell der Name Persien in den heute gebräuchlichen Landesnamen Iran ausgetauscht.

Der Iran beeindruckt nicht nur mit seiner historischen Geschichte. Auch die Landschaften, die bis heute stumme Beobachter der abwechslungsreichen Geschichte sind, zeugen von einer polymorphen Vielfalt. Von mehreren Tausend Kilometer hohen Gebirgszügen, fruchtbaren Tälern und Hochebenen, bis hin zu gletscherbedeckten Vulkanen und Wüsten, eingerahmt vom Kaspischen Meer im Norden und dem Persischen Golf im Süden, zeigt sich das Land von einer atemberaubenden und geschichtsträchtigen Seite.

Iran Wirtschaft

Iran Wirtschaft published on

Zwischen Erdöl, Armut und Sanktionen: Die Wirtschaft des Iran

Die Wirtschaft des Iran wird entscheidend durch den natürlichen Reichtum des Landes an Erdölvorkommen geprägt. Immerhin verfügt das Land über gut 11 % der weltweit nachgewiesenen Erdölreserven, und kann so Öl im Gegenwert von jährlich ca. 70 Milliarden US-Dollar exportieren.

Doch ergibt sich daraus nicht, dass – wie man es vielleicht erwarten würde – die Wirtschaft des Iran in solider Verfassung wäre. Zum einen steht der Erdölsektor exemplarisch für die weit verbreiteten kommandowirtschaftlichen Strukturen des Landes, zum anderen verleiten die üppigen Einnahmen aus dem Export des schwarzen Goldes die iranischen Machthaber dazu, eher eine populistische Verteilungspolitik zu betreiben, als Zukunftsinvestitionen vorzunehmen, die die einseitige Wirtschaftsstruktur auflockern, und so weniger anfällig für Krisen machen würden.

Als einzig erwähnenswerte weitere Wirtschaftsbereiche neben der Erdölindustrie sind einzig die Textilindustrie und vor allem die Landwirtschaft zu nennen, wobei letztere neben Weizen, Baumwolle, Nüssen und Datteln auch Rosinen in erheblichem Umfang produziert.

Die klassischen ökonomischen Kennziffern zeichnen ein wenig erfreuliches Bild. So lag die Inflation im Jahr 2007 bei rund 15 % (der aber immerhin ein Wachstum des BIP von 4,8 % gegenüberstand). Die offizielle, massiv geschönte Arbeitslosenrate, die für das Jahr 2007 mit 12, 5 % angegeben wird, ist realistischerweise wohl im Bereich von 50 % anzusiedeln.

Zwar verfügt der Iran über ein großes Reservoir gerade auch an jungen Arbeitskräften, doch ist es ein großes Manko, dass diese zumeist über keine hinreichende Ausbildung verfügen. Ein Schutz der Arbeitnehmer, bzw. ein funktionierendes System sozialer Partnerschaft zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern, existiert im Wesentlichen nicht. Nicht zuletzt aus dieser desolaten Lage heraus lassen sich die im Jahr 2009 ausgebrochenen Proteste der iranischen Bevölkerung gegen ihre Regierung erklären.

Die bereits seit den neunziger Jahren sich vor allem mit Fragen nach der Wiederbelebung eines zumindest für gewisse Bereiche bestehenden privaten Sektors befassende Diskussion ist bislang ohne spürbare tatsächliche Ergebnisse verlaufen.

Weiteres Hindernis einer positven ökonomischen Entwicklung stellen die umfangreichen Außenhandelsbeschränkungen dar, denen der Iran wegen seines Atomprogramms unterworfen wurde. Auch ist die nach wie vor sehr schwierige geopolitische Situation in der unmittelbaren Nachbarschaft des Landes (Irak, Afghanistan, Pakistan) zu bedenken, die einer nachhaltigen Vertrauensbildung der Wirtschaftsakteure im Wege steht.

Erdöl aus dem Iran

Erdöl aus dem Iran published on

Erdöl ist ein begehrter Rohstoff. Für den Iran ist die Förderung des Erdöls eine wichtige Einnahmequelle – um genau zu sein sogar die Wichtigste, denn schließlich zählte das Land im Jahre 2005 noch zu den 4 wichtigsten Ländern in der Erdölförderung weltweit. Damals wurden vom Iran etwa 200 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Kein Wunder, es handelt sich ja auch im das Land mit dem drittgrößten Erdölvorkommen weltweit. Natürlich sind die Ölpreise und somit auch die Heizölpreise mit viel Politik verbunden. Wir möchten nun aber eher auf den Ölverbrauch des Landes selbst eingehen.

Jeden Tag werden im Iran im Durchschnitt etwa 4 Millionen Barrel Erdöl gefördert. Dies entspricht einer Menge von 632 Millionen Liter. Diese Mengen werden nicht nur ins Ausland geliefert sondern natürlich auch für den Eigenbedarf verwendet. Dieser Eigenbedarf liegt bei schätzungsweise 226,6 Millionen Liter täglich. Der Bedarf hat sich seit dem Jahre 1980 verdreifacht. Weil die Raffinerien über nicht ausreichende Kapazitäten verfügen, entschloss man sich dazu, täglich etwa 170.000 Barrel Benzin zu importieren. Dies ist allerdings ein teures Unterfangen.

Der Iran selbst beliefert etwa 40% der europäischen, indischen und russischen Konzerne. Dazu gehören etwa BP, Vitol, Total, Reliance und Glencore. Zu den wichtigsten Ölfeldern des Iran zählen Ahwaz-Asmari, Gachsaran und Marun. Hierbei handelt es sich um onshore-Gebiete, also Gebiete, die zu Lande zu erreichen sind. Auch gibt es offshore-Ölfelder im Iran, wie etwa Dorood, Salman und Abuzar. Wir haben diese Ölfelder in unsere Beitrag nach der Menge des täglich geförderten Erdöls sortiert.

Aufgrund der Tatsache, dass das die Erdölreserven auf unserem Planeten irgendwann einmal zur Neige gehen werden, fragt man sich natürlich zurecht, wie es dann politisch weitergehen wird. Es gibt Stimmen, die meinen, es könnte einen Ressourcenkrieg geben, sobald diese knapp werden würden. Was wirklich passieren wird, kann niemand voraussehen. Sicher ist nur, dass Länder wie der Iran, die sich über den Export von Erdöl finanzieren, wirtschaftlich schwer von diesem Ressourcenwegfall getroffen werden.

Iraner auf Jobsuche in Deutschland

Iraner auf Jobsuche in Deutschland published on

In einigen Entwicklungsländern haben die Menschen in der Regel immer noch damit zu kämpfen einen guten Arbeitsplatz zu finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Ländern wie dem Iran weniger intelligente Menschen geboren werden. Sie bekommen nur nicht die gleiche Förderung und Ausbildung wie beispielsweise Menschen in Deutschland.

Trotzdem geht der Trend der heutigen Zeit dahin, auch immer mehr Menschen aus dem Ausland in deutschen Firmen einzustellen. Der Kulturaustausch wird als sehr wertvolle Erfahrung angesehen, sodass ein längerer Auslandsaufenthalt auch bei einer Bewerbung immer als durchaus positiv gilt. Ausländische Bewerber haben hierbei jedoch immer noch Probleme, einen Beruf in Deutschland zu finden.

Die deutschen Firmen stehen diesen Menschen oft mit großen Zweifeln gegenüber. Jedoch gibt es mittlerweile gute Möglichkeiten, sich über den Bewerber zu informieren. Die Suche nach Personen läuft in der Regel folgendermaßen ab: Man beaufragt eine Privatdetektei, die sich schließlich um Informationen über eine gewünschte Person bemüht.

Diese Detekteien sind auf verschiedene Fachbereiche spezialisiert. So gibt es beispielsweise Wirtschafsdetekteien, die sich darum kümmern, dass Betriebe keinen steuerlichen Betrug betreiben und dass alle Angelegenheiten im Personalwesen korrekt abgewickelt werden.

Diese Privatdetekteien können für Bewerber aus dem Iran sogar durchaus vorteilhaft sein. Wird beispielsweise herausgefunden, dass der Bewerber aus dem Ausland keine kriminellen Hintergründe hat und die Fähigkeiten genau denen entsprechen, die die Firma sucht, so hat der Bewerber dadurch einen erheblichen Vorteil erhalten.

Natürlich wird die Suche nach Personen nicht bei jeder Bewerbung angewandt. Dies könnte man sich als Firma nicht leisten. Besonders wenn Detekteien Informationen beschaffen sollen, die aus dem Ausland beschafft werden müssen, kann es für den Auftraggeber durchaus teuer werden. Man sollte als Firma im Voraus einen klaren Vertrag unterzeichnen, denn manche Privatdetekteien fordern nur zur Zahlung auf, wenn die Informationssuche auch erfolgreich abgelaufen ist.

Grillrezepte aus dem Iran

Grillrezepte aus dem Iran published on

Die Küche des Iran ist vielfältig uns reichhaltig. Sehr gerne werden im Iran gehaltvolle Eintöpfe gegessen, deren Hauptbestandteil in der Regel Fleisch ist, der manchmal aber auch aus Gemüse besteht. Für unsere Breiten eher ungewohnt, isst man im Iran sehr viel Hammelfleisch, aber auch Rindfleisch findet man häufig. Weniger bekannt aber nicht weniger lecker als die Eintopfvariationen sind Grillrezepte aus dem Iran. Im Internet findet man diverse Seiten, auf denen tolle Rezepte aus aller Welt zum nachkochen für alle zugänglich gemacht werden. Darunter sind auch Grillrezepte aus dem Iran.

Da die Iraner selten über die in Deutschland so gerne verwendeten Gas Griller verfügen und ihr Fleisch in der Regel über einem offenen Feuer oder einem einfachen Holz- oder Kohlegrill zubereiten, entscheiden sich manche, für die Grillrezepte aus dem Iran einen konventionellen Holzkohlegrill zu verwenden. Es tut dem Geschmack jedoch keinen Abbruch, auch für die traditionellen Gerichte aus dem Iran einen Gas Griller zu verwenden. Manche mögen am Grillen speziell das Aroma, das bei der Verwendung eines Kohlegrills entstehen, andere favorisieren den modernen Gas Griller. Für Grillrezepte aus dem Iran können getrost beide Varianten herangezogen werden. Die Hauptsache ist, dass man ein tolles Rezept hat.

Eines der beliebtesten und gleichzeitig bekanntesten Grillrezepte aus dem Iran ist ein Kebab aus Hammelfleisch, auch Chelo Kebab genannt. Das Fleisch wird dabei in Würfel geschnitten und in eine Marinade aus Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer und Pfeffer eingelegt. Darin müssen die Fleischwürfel einige Stunden ziehen. Anschließend wird das Fleisch auf Spieße gesteckt und schon geht es ab damit auf den Grill. Im Iran wird sicherlich ein Kohlegrill oder eine ähnliche Konstruktion verwendet, um dieses Gericht zuzubereiten, ein Gas Griller ist aber eine Alternative, die man durchaus wählen kann. Wichtig ist vor allem, dass man die Grillspieße in regelmäßigen Abständen wendet, bis das Fleisch durchgegart ist. Und schon ist es fertig, das leckere Grillgericht aus dem Iran.