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Erdöl aus dem Iran

Erdöl aus dem Iran published on

Erdöl ist ein begehrter Rohstoff. Für den Iran ist die Förderung des Erdöls eine wichtige Einnahmequelle – um genau zu sein sogar die Wichtigste, denn schließlich zählte das Land im Jahre 2005 noch zu den 4 wichtigsten Ländern in der Erdölförderung weltweit. Damals wurden vom Iran etwa 200 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Kein Wunder, es handelt sich ja auch im das Land mit dem drittgrößten Erdölvorkommen weltweit. Natürlich sind die Ölpreise und somit auch die Heizölpreise mit viel Politik verbunden. Wir möchten nun aber eher auf den Ölverbrauch des Landes selbst eingehen.

Jeden Tag werden im Iran im Durchschnitt etwa 4 Millionen Barrel Erdöl gefördert. Dies entspricht einer Menge von 632 Millionen Liter. Diese Mengen werden nicht nur ins Ausland geliefert sondern natürlich auch für den Eigenbedarf verwendet. Dieser Eigenbedarf liegt bei schätzungsweise 226,6 Millionen Liter täglich. Der Bedarf hat sich seit dem Jahre 1980 verdreifacht. Weil die Raffinerien über nicht ausreichende Kapazitäten verfügen, entschloss man sich dazu, täglich etwa 170.000 Barrel Benzin zu importieren. Dies ist allerdings ein teures Unterfangen.

Der Iran selbst beliefert etwa 40% der europäischen, indischen und russischen Konzerne. Dazu gehören etwa BP, Vitol, Total, Reliance und Glencore. Zu den wichtigsten Ölfeldern des Iran zählen Ahwaz-Asmari, Gachsaran und Marun. Hierbei handelt es sich um onshore-Gebiete, also Gebiete, die zu Lande zu erreichen sind. Auch gibt es offshore-Ölfelder im Iran, wie etwa Dorood, Salman und Abuzar. Wir haben diese Ölfelder in unsere Beitrag nach der Menge des täglich geförderten Erdöls sortiert.

Aufgrund der Tatsache, dass das die Erdölreserven auf unserem Planeten irgendwann einmal zur Neige gehen werden, fragt man sich natürlich zurecht, wie es dann politisch weitergehen wird. Es gibt Stimmen, die meinen, es könnte einen Ressourcenkrieg geben, sobald diese knapp werden würden. Was wirklich passieren wird, kann niemand voraussehen. Sicher ist nur, dass Länder wie der Iran, die sich über den Export von Erdöl finanzieren, wirtschaftlich schwer von diesem Ressourcenwegfall getroffen werden.